ALLES ÜBER DIE MOBILE ART DES WOHNENS

Dethleffs Coco Lounge am Start

Der Coco von Dethleffs bricht rein äusserlich mit der Tradition: der speziell gerundete Bug mit  dem den Rundungen folgenden Dachfenster, kombiniert mit einem kantigen Heck, verleiht dem Coco eine sofort erkennbare Einzigartigkeit.

Auffällige Buggestaltung und kantiges Heck, das dem Coco Stabilität verleiht.
Auffällige Buggestaltung und kantiges Heck, das dem Coco Stabilität verleiht.
Blick von der Lounge zur Bugküche. Auffallend sind die vielen Fensterflächen.
Blick von der Lounge zur Bugküche. Auffallend sind die vielen Fensterflächen.
Die kompakte Küche befindet sich im Bug gleich neben dem Eingang.
Die kompakte Küche befindet sich im Bug gleich neben dem Eingang.
Im Nu ist die Lounge zum Bett umgebaut.
Im Nu ist die Lounge zum Bett umgebaut.
Platzoptimierend ist der Toilettenraum in der linken Bugecke eingebaut.
Platzoptimierend ist der Toilettenraum in der linken Bugecke eingebaut.
Die seitliche Rundung des Hecks ermöglicht diese «Terrassen»-Gestaltung.
Die seitliche Rundung des Hecks ermöglicht diese «Terrassen»-Gestaltung.

Zum Serienstart von Coco lässt sich das Unternehmen etwas Besonderes einfallen: Die ersten 100 Fahrzeuge rollen als «Coco Lounge» mit dem zusätzlichen Lounge-Up!-Paket voller Sonderausstattungen zum attraktiven Einführungspreis vom Band. Darin enthalten ist unter anderem ein Leichtbau-Chassis mit einer Auflastung auf 1000 Kilogramm für extra viel Urlaubsgepäck, ein grosses Skyroof, bestehend aus zwei Dachfenstern sowie einem imposanten Bugfenster, das bereits im Innenraum das Gefühl vermittelt, draussen zu sein. Ebenso gehören ein Fenster im Bad und ein heimeliges, indirektes Stimmungslicht zum umfänglichen Paket. Den Coco Lounge gibt es in der aus verschiedenen Blautönen bestehenden Wohnwelt «Waterfall», die das helle und freundliche Interieur harmonisch abrundet. Der Grundriss mit der Heck-Lounge, die im Nu zum Bett umgewandelt ist, hat eine Breite von 220 Zentimetern und eine Gesamtlänge von gerade mal 589 Zentimetern.

Das Aussendesign
Die neuartige Aussenform des Coco ist nicht einfach optischer Gag. Das gerade, nur an den Seiten gerundete Heck des Caravans sorgt für die Stabilität, Steifheit und Festigkeit des Fahrzeugs. Durch die gerundete Verbindung von Seitenwand und Heck kann ein Sonnensegel nicht nur auf einer Fahrzeugseite, sondern auch übers Heck eingespannt werden. So entsteht eine Terrasse von nahezu 25 Quadratmetern und bietet enorme Möglichkeiten, das Caravaning ins Freie zu verlegen. Dieses Sonnensegel und eine praktische Gepäcktasche, die am Bug des Fahrzeugs befestigt wird, sowie mit Staufächern und Taschen versehene Fahrzeugschürzen können separat beim Handel passend zum Coco bestellt werden.

Das Interieur

Im Interieur des Coco wurden die innovativsten und leichtesten Lösungen im Möbelbau verbaut und dabei das Design nie ausser Acht gelassen. Der Innenraum präsentiert sich als offener Lebensraum mit Loft-Charakter. Alle Komponenten im Fahrzeug wie Küche, die Heck-Lounge, die kleine Snackecke sind multifunktional. So kann mittels eines Truhenauszugs und den Seitenpolstern die Lounge, von der der Name Coco Lounge herrührt, im Nu in eine riesige Liegewiese mit Massen von 200 mal 155 Zentimetern verwandelt werden. Hier ist so viel Platz, dass auch das Kind bei den Eltern nächtigen kann. In dem Auszugselement ist platzsparend der Stauraum für die Bettwäsche untergebracht. Die Polster der Lounge bestehen übrigens aus besonderer Kaltschaum-Matratzenqualität und sorgen bei Nutzung als Bett für einen bequemen und erholsamen Schlaf. Sie sind leichter als herkömmliche Schaumstoffe und zahlen somit wieder in die Gewichtsspardose ein. Leichte und gemütliche Sitzkissen können sowohl drinnen als auch draussen verwendet werden.

Für das kleine Frühstück oder den Snack im Fahrzeug gibt es einen Bistro-Tisch mit raumsparenden, ausziehbaren Hockerelementen. Der Tisch kann verschoben werden und so ebenfalls als Arbeitsfläche für die Küche dienen oder auch ganz entfernt werden. Die Küche hat einen eingelassenen Zweiflamm-Kocher und ein Spülbecken mit darunterliegendem Frischwasserbehältnis. Zwei 5-kg-Gasflaschen sind so unterhalb des Küchenblocks verbaut, dass sie auch von aussen zugänglich sind. Sowohl Spüle als auch Herd sind mit Abdeckungen versehen, so dass bei Nichtgebrauch die Küche auch als Sideboard dienen kann.

Bad in der Ecke
An der Küche angeschlossen ist das Bad, das platzsparend im Eck des Caravans untergebracht ist und mit einer formschönen, gerundeten Türe versehen ist, die sich homogen in die Möbelfront des Fahrzeugs einpasst. Darin befinden sich eine Kassettentoilette sowie ein modernes, klappbares, indirekt beleuchtetes Waschbecken und viele Staufächer. An das Bad schliessen sich – dank des Lounge-Up!-Pakets – ein 142-l-Slim-Tower-Absorber-Kühlschrank an sowie weitere Staufächer und ein grosser, fahrzeughoher Kleiderschrank, die alle einer homogenen Linienführung folgen und das Fahrzeuginnere noch größer erscheinen lassen.

Das Coco-Konzept
Bereits seit mehreren Jahren befasste sich ein Team von Leichtbauspezialisten im neu geschaffenen Caravan-Kompetenzzentrum der Erwin Hymer Group mit der Entwicklung des Coco. Klares Ziel: Alle Komponenten des Fahrzeugs mussten auf drei zentrale Säulen einzahlen: Gewicht, Funktion respektive Mehrfachnutzen und Design. Das Ergebnis ist ein Caravan, der für Dethleffs neue Wege in die Zukunft beschreibt und mit einem Leergewicht von 708 Kilogramm glänzt. Die Masse im fahrbereiten Zustand des Serienfahrzeugs ist mit 733 Kilogramm so gering, dass sich Fahrer von kleinen Zugfahrzeugen sicher freuen werden. Beim Coco wurde jedes Detail auf die Waagschale gestellt und heraus kam ein Caravan, der nicht nur mit seiner Multifunktionalität und seinem leichten Gewicht, sondern auch mit seinem aussergewöhnlichen Design zu überzeugen weiss. Gewicht gespart wurde durch die Bündelung der effektivsten Lösungen im Caravan-Leichtbau. Dieser revolutionäre Konstruktionsansatz basiert auf dem optimalen Zusammenspiel der einzelnen Komponenten vom Chassis über den Boden bis hin zum Wandaufbau des Coco sowie Strukturoptimierungen.  

aus: Wohnmobil und Caravan, Heft Nr. 4/2018

Bezugsquelle:
Dethleffs
www.dethleffs.de

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